PMDS und Trauma

Wenn der Zyklus zeigt, was lange verborgen war.

In meiner spezialisierten Online-Praxis für Traumatherapie begleite ich Frauen aus dem deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) bei PMDS und biete eine echte PMDS Hilfe.

Frühe belastende Erfahrungen sowie Bindungs- und Entwicklungstraumata  können das Nervensystem so prägen, dass hormonelle Schwankungen im Zyklus zur psychische Hölle werden.

Genau hier setzte meine zyklusbasierte Traumatherapie ortsunabhängig und bequem von zu Hause aus an.

PMDS und Trauma

Wenn der Zyklus zeigt, was lange verborgen war.

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n meiner spezialisierten Online-Praxis für Traumatherapie begleite ich Frauen aus dem deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) bei PMDS und biete eine echte PMDS Hilfe.

Frühe belastende Erfahrungen sowie Bindungs- und Entwicklungstraumata  können das Nervensystem so prägen, dass hormonelle Schwankungen im Zyklus zur psychische Hölle werden.

Genau hier setzte meine zyklusbasierte Traumatherapie ortsunabhängig und bequem von zu Hause aus an.

Du kennst dich. Du weißt, wie Du normalerweise bist.

Vielleicht kennst du diese Tage, an denen Du energiegeladen, lebendig und ganz bei Dir bist. Und trotzdem gibt es auch diese anderen Tage, an denen Du Dich selbst nicht mehr wiedererkennst.

  • Wut, die aus dem nichts kommt.
  • Tränen, die sich einfach nicht aufhalten lassen und dich überwältigen.
  • Das Gefühl, komplett ausgeliefert zu sein – Deinen eigenen Emotionen und Dein Umfeld.

Deine Gedanken, deine Reaktionen und dein Körper sind in dieser Zeit entweder extrem intensiv oder völlig gelähmt. Und dann, ein paar Tage später, setzt Deine Periode ein. Der ganze Spuk ist vorbei.

Wenn das ein Muster ist, dass sich mit Deinem Zyklus deckt, dann hat es einen Namen: Prämenstruelle Dysphorische Störung (PMDS oder PMDD).

Die biologische Wahrheit: PMDS trifft auf ein dysreguliertes Nervensystem.

Aktuelle Forschungen zeigen: Menschen mit PMDS haben signifikant häufiger und schwerere Kindheitstraumata erlebt als gesunde Kontrollpersonen. Je mehr Traumata, desto stärker die prämenstruellen Symptome.

Dein Zyklus ist nicht die Ursache für Deinen Schmerz. Er ist der Scheinwerfer, der das dysregulierte Nervensystem, und die ungeteilten Wunden aus der Vergangenheit jeden Monat aufs Neue sichtbar macht.

Internationale Forschungen zeigt einen deutlichen Zusammenhang zwischen PMDS und frühen Traumata. In Deutschland wird dieser Verbindung bislang noch wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Es ist Zeit, dass wir PMDS auch traumatherapeutisch ernst nehmen.

PMDS und Trauma

Was hinter PMDS stecken kann: Trauma

PMDS und Trauma
Die Prämenstruelle Dysphorische Störung (PMDS) ist mehr als Stimmungsschwankungen vor der Periode. Es ist auch keine psychische Störung im klassischen Sinne und kein hormoneller Mangel, sondern eine neurobiologische Überempfindlichkeit des Gehirns auf normale Hormonschwankungen.
 
Aktuelle Forschungen bestätigt: Diese Überempfindlichkeit ist kein Zufall. Wer frühe belastende oder traumatische Erfahrungen gemacht hat, reagiert auf hormonelle Veränderung im Zyklus deutlich sensibler.
 
Frühes Bindung- und Entwicklungstrauma dysreguliert das Nervensystem und macht es empfindlicher für emotionale Schwankungen, die während der Lutealphase (zweite Hälfte des Zyklus) auftreten.
 
Das bedeutet: Deine Symptome sind absolut real. Aber ihre Wurzel liegen oft in den unverarbeiteten Erfahrungen in der Vergangenheit.
 
Genau hier setzen wir an. In meiner spezialisierten Online-Begleitung für PMDS und Trauma unterstütze ich Frauen im gesamten deutschsprachigen Raum – ortsunabhängig, flexibel und sicher von zu Hause aus.
PMDS und Trauma

Der neurobiologische Kern (für die, die mehr wissen wollen)

Gesundes Nervensystem

Progesteron wird zu Allopregnanolon abgebaut und wirkt auf das Nervensystem beruhigend. Die Lutealphase fühlt sich stabil an.

Traumatisiertes Nervensystem

Derselbe Stoff wirkt plötzlich angst- und aggressionsauslösend. Nicht weil die Hormone falsch sind, sondern weil das Nervensystem anders reagiert.

Wenn der körpereigene Beruhiger zum Auslöser wird

Normalerweise wird das Hormon Progesteron in der zweiten Zyklushälfte zu Allopregnanolon abgebaut. Dieser Stoff wirkt im Gehirn eigentlich beruhigend auf den Neurotransmitter GABA (unseren körpereigenen Beruhiger).

Bei Frauen mit traumatischen Vorerfahrungen schlägt dieser Effekt paradoxerweise ins Gegenteil um: Allopregnanolon wirkt hier plötzlich angst- und aggressionsauslösend, anstatt zu beruhigen.

Warum die Lutealphase das gesamte System kippt

Gleichzeitig kommt es zu einem massiven Einbruch des Serotoninspiegels (unserem Wohlfühlhormon). Durch ein bestehendes Bindungs- oder Entwicklungstrauma ist die Dichte der Serotoninrezeptoren im Gehirn ohnehin oft verringert. Fällt nun in der zweiten Zyklushälfte auch noch das Östrogen ab, bricht das System komplett ein. Das erklärt die plötzliche, tiefe prämenstruelle Depression.

Der hormonelle Absturz entzieht dem Nervensystem quasi das schützende Östrogen-Schild der ersten Zyklushälfte. Die Folge: Alte, im Körper gespeicherte Traumaspuren wie Flashbacks, körperliche Taubheit oder Panik werden künstlich getriggert, weil das Nervensystem biologisch ungefiltert im Schutzmodus festsitzt.

Der plötzliche Absturz und warum er sich so dramatisch anfühlt

Der abrupte Wechsel von der resilienten ersten Zyklushälfte in diesen Alarmzustand lässt den psychischen Absturz subjektiv noch dramatischer und unberechenbarer wirken.

Typische Symptome an der Schnittstelle von PMDS und Trauma

Wenn PMDS und ungelöste Traumata aufeinandertreffen, potenzieren sich die Symptome in der zweiten Zyklushälfte. Betroffene erleben an dieser Schnittstelle oft folgende Dynamiken:

Der plötzliche Systemabsturz

Ein schlagartiger Wechsel von emotionaler Stabilität zu massiver Hoffnungslosigkeit, tiefer Sinnlosigkeit oder akuten Suizidgedanken direkt nach dem Eisprung.

Massive sensorische Reizüberflutung

Das Nervensystem kann Reize nicht mehr filtern. Geräusche, Licht, Gerüche oder Berührungen werden plötzlich als unerträglich oder bedrohlich empfunden.

Emotionale Flashbacks

Altes, intensives Unbehagen, Ohnmachts- oder Verlassensheitsgefühle aus der Kindheit überrollen dich, ohne dass es im Hier und Jetzt einen konkreten Auslöser gibt.

Innere Zersplitterung (Ego-States)

Ein massiver, innerer Kampf mit destruktiven oder extrem verletzten Anteilen, die ab der dritten Zykluswoche die Kontrolle übernehmen.

Der plötzliche Spuk-Ablauf

Schlagartiges Verschwinden aller psychischen und körperlichen Symptome innerhalb weniger Stunden mit dem Einsetzen der Periode.

Mein Ansatz bei PMDS und Trauma: die zyklusorientierte Therapie

Eine traumasensible Begleitung durchläuft immer drei wichtige Phasen: Stabilisierung, Traumabearbeitung und Integration. Der entscheidende Unterschied bei meiner Arbeit ist, dass wir diese Phasen exakt auf deinen biologischen Rhythmus abstimmen.

1. Verstehen & Anamnese:
Wir nehmen uns die Zeit, deine Geschichte und das Zusammenspiel mit deinem Zyklus wirklich tiefgehend zu verstehen.

2. Nervensystem-Regulation & Stabilisierung
Wir regulieren Dein Stresserleben. Dabei nutzen wir auch sanfte Werkzeuge wie Klopftechniken und Somatic Experiencing, um dein System sanft durch das hormonelle Tief zu steuern.

3. Aktive Traumabearbeitung
Wir nutzen das hormonelle Fenster in der ersten Hälfte Deines Zykluses für tiefere Trauma-Konfrontation mit EMDR oder der Ego-State-Therapie (Teilearbeit).


4. Integration
 
Wir integrieren die verarbeiteten Erfahrungen nachhaltig in dein Leben, damit dein Nervensystem im Zyklus dauerhaft ruhig bleiben kann und so langfristig eine Linderung Deiner PMDS-Symptome eintreten kann.

Der Grund, warum klassische Therapien oft scheitern

Wenn man versucht, in der verletzlichen Lutealphase (vor der Periode) Traumata tiefenpsychologisch oder per EMDR aufzuarbeiten, wird das ohnehin schutzlose Nervensystem massiv retraumatisiert. Erst die Kombination aus gynäkologischer Abklärung, zyklusbasiertem Timing und moderner Traumatherapie bringt die ersehnte Befreiung. So entsteht echte PMDS Hilfe.

Was das konkret für dich bedeutet, besprechen wir ganz in Ruhe in unserem Kennenlerngespräch.

Deine Spezialistin im deutschsprachigen Raum:

Weil die Kombination aus PMDS und Traumatherapie ein hochspezialisiertes Fachgebiet ist, biete ich meine Begleitung als Online-Therapie an.

Du musst dich in deinen schwersten Zyklustagen nicht in eine Praxis quälen, sondern darfst die Sitzungen im sicheren Schutzraum deines Zuhauses wahrnehmen.


Diese Begleitung passt perfekt zu dir, wenn…

  • … du weißt oder vermutest, dass du unter PMDS leidest.
  • … du belastende Erfahrungen in deiner Kindheit oder Jugend gemacht hast (oder dich an große Teile deiner Kindheit gar nicht erinnern kannst).
  • … deine emotionalen Reaktionen in bestimmten Zyklusphasen (besonders in der Lutealphase) plötzlich unkontrollierbar und extrem intensiv werden.
  • … du endlich tiefgreifend verstehen willst, was biologisch und psychologisch in dir passiert.
  • … du bereit bist, den zyklischen Kreislauf dauerhaft zu verändern.


Wichtiger Hinweis zur Abgrenzung

Ich bin Heilpraktikerin für Psychotherapie und keine Ärztin. Die medizinische und gynäkologische Abklärung gehört zwingend in die Hände von Gynäkologen und Hormonspezialisten. Meine Arbeit setzt genau dort an, wo die Schulmedizin aufhört: Ich begleite dich fundiert beim psychologischen und neurobiologischen Anteil deines Traumas.

Mehr zu Bindungs- und Entwicklungstraum findest du hier.
Und mehr zu den Konditionen findest du hier.

Wichtige Informationen zum Zusammenhang zwischen Trauma und PMDS findest Du hier.