Und was das mit deinem Nervensystem zu tun hat
Manchmal merken wir es ganz genau: Wir stehen unter Druck – und plötzlich geht gar nichts mehr. Der Kopf wird leer, die Gedanken kreisen, wir sind überfordert, gereizt oder völlig erstarrt.
Das passiert nicht, weil wir zu empfindlich sind. Sondern weil unser (autonomes) Nervensystem übernimmt.
Unser Nervensystem ist wie ein inneres Alarmsystem. Es scannt ständig, ob wir sicher sind oder nicht – ganz automatisch. Wenn es eine Gefahr wahrnimmt, schaltet es um: von „Ruhe & Verbundenheit“ in den „Alarmmodus“. Im Alarmmodus passiert Folgendes:
– Der Körper spannt sich an.
– Der Atem wird flach.
– Der Herzschlag steigt.
– Das Denken wird weniger.
– das Handeln übernimmt.
Das ist überlebenswichtig.
Aber es hat seinen Preis: Wir können dann nicht mehr in Ruhe nachdenken, fühlen oder mit anderen in Verbindung bleiben.
Die gute Nachricht:
Wir können lernen, diesen Kreislauf zu erkennen – und zu unterbrechen. Das nennen wir Regulation des Nervensystems. Dabei geht es nicht um Kontrolle.
Sondern um Verbindung: zum Körper, zum Atem, zum Hier und Jetzt.
Wenn wir spüren, dass unser System in Alarm geht, können wir kleine Signale setzen:
– den Atem beruhigen.
– den Blick weiten.
– den Körper bewegen.
– uns an sichere Dinge erinnern.
Das hilft dem Nervensystem zu verstehen:
Ich bin hier. Und ich bin sicher.
Schließ kurz Deine Augen und spüre in Dich, wie es sich bei Dir anfühlt. Welche Signale sendet Dein Körper?
Hol Dir einen Stift und ein Blatt Papier. Schreib auf, was in Dir aufgetaucht.
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