Ich bin Katharina Händl, Heilpraktikerin für Psychotherapie mit Schwerpunkt Traumatherapie. Ich begleite Menschen, die unter den Folgen von Bindungs- und Entwicklungstrauma leiden – achtsam, fundiert und in einem geschützten therapeutischen Rahmen.
Online arbeite ich aus dem Raum Erfurt und begleite vor allem Frauen aus Thüringen und dem deutschsprachigen Raum.
Ich arbeite mit Menschen, die oft lange funktioniert haben, viel getragen haben und gleichzeitig spüren, dass etwas in ihnen nie wirklich zur Ruhe gekommen ist.
Viele kennen innere Anspannung, Unsicherheit in Beziehungen, Scham, starke Selbstzweifel oder das Gefühl, sich selbst nur schwer wirklich zu erreichen.
Genau hier setzt meine Arbeit an. Mich interessiert nicht nur das sichtbare Symptom, sondern die Geschichte dahinter: was ein Mensch erlebt hat, wie er lernen musste zu überleben und was heute helfen kann, wieder mehr Sicherheit, Selbstkontakt und innere Stabilität zu entwickeln.
Mein Schwerpunkt liegt auf Traumatherapie, insbesondere bei Bindungs- und Entwicklungstrauma. Ein besonderer Fokus meiner Arbeit ist der Zusammenhang zwischen Trauma, Nervensystem PMDS, also starken Einbrüchen in der zweiten Zyklushälfte.
Unter Bindungs- und Entwicklungstrauma verstehe ich frühe oder über längere Zeit wirkende Erfahrungen, die einen Menschen in seinem Erleben, in Beziehungen, im Selbstwert und im Nervensystem bis heute prägen können.
Diese Folgen zeigen sich nicht immer sofort als „Trauma“. Oft zeigen sie sich in Überanpassung, innerem Druck, emotionaler Überforderung, Rückzug, Scham, starker Wachsamkeit oder dem Gefühl, nie wirklich sicher zu sein – weder mit anderen noch mit sich selbst.
Ich glaube daran, dass Heilung nicht durch Druck entsteht. Gerade bei Bindungs- und Entwicklungstrauma braucht es einen Rahmen, in dem Sicherheit, Beziehung, Tempo und Klarheit zusammenkommen dürfen.
Für mich steht deshalb nicht die Frage im Mittelpunkt, was mit einem Menschen nicht stimmt. Mich interessiert, was er erlebt hat, welche inneren Strategien daraus entstanden sind und wie sich heute neue, tragfähigere Erfahrungen entwickeln lassen.
Ich arbeite traumasensibel, beziehungsorientiert und mit Blick auf das Nervensystem. In meine Begleitung fließen Stabilisierung, Ressourcenarbeit, körper- und nervensystembezogene Perspektiven, die Arbeit mit inneren Anteilen sowie EMDR-orientiertes Denken ein – immer angepasst an den jeweiligen Menschen und sein individuelles Tempo.
Mir ist wichtig, dass therapeutische Arbeit nicht überfordert, sondern trägt. Tiefe Prozesse brauchen aus meiner Sicht nicht Härte, sondern Präsenz, Feinfühligkeit und einen klaren, sicheren Rahmen.
Trauma tief zu verstehen ist für mich kein Randthema, sondern die Grundlage meiner Arbeit. Ich bilde mich fachlich kontinuierlich weiter, weil ich Menschen nicht nur empathisch, sondern auch fundiert und verantwortungsvoll begleiten möchte – besonders dort, wo frühe Bindungsverletzungen und lang wirkende Belastungen bis in die Gegenwart hineinreichen.
Mich interessiert dabei nicht nur, dass Trauma wirkt, sondern wie es wirkt: in Beziehungen, im Körper, im Erleben von Nähe, in Scham, in Selbstbildern und in der Fähigkeit, sich sicher zu fühlen. Dieses tiefe Verstehen prägt meine therapeutische Haltung und meine Arbeitsweise.
Ich begleite vor allem Jugendliche, junge Erwachsene und Erwachsene, die unter den Folgen belastender oder überwältigender Erfahrungen leiden.
Besonders angesprochen fühlen dürfen sich Menschen, die sich nach einem tieferen Verstehen ihrer Geschichte sehnen und einen sicheren, traumasensiblen Rahmen für Veränderung suchen.
Da ich ausschließlich online arbeite, kann Begleitung ortsunabhängig und in einem vertraulichen Setting stattfinden. Das ermöglicht vielen Menschen, Unterstützung in einem geschützten Rahmen in Anspruch zu nehmen, ohne an einen festen Praxisort gebunden zu sein.
Meine Arbeit ist getragen von Achtsamkeit, Wahrhaftigkeit, Mitgefühl und Entwicklung. Ich möchte einen Raum schaffen, in dem auch schwierige Erfahrungen Platz haben dürfen, ohne dass ein Mensch sich erklären, rechtfertigen oder funktionieren muss.
Ich glaube daran, dass Veränderung möglich ist, wenn ein Mensch sich sicher genug fühlt, sich selbst wieder näherzukommen. Nicht schnell. Nicht perfekt. Aber echt.
Wenn Sie spüren, dass Sie sich in diesen Themen wiederfinden, kann ein erster Schritt ein unverbindliches Kennenlerngespräch sein. Gemeinsam können wir schauen, ob und wie eine traumasensible Begleitung Sie auf Ihrem Weg unterstützen kann
Katharina Händl
Schaue auch mal auf meinen Blog vorbei. Da findest Du die ein oder andere persönliche Geschichte oder noch mehr Informationen zur traumasensiblen Psychotherapie. Vielleicht hilft es Dir zu verstehen, wie ich meine Wurzeln verstärkt habe und mich nun wachse.