PMDS-Fachkreis-Information: Kooperation auf Augenhöhe

Für Ärztinnen, Ärzte, Psychotherapeuten & Kollegen im Gesundheitswesen

PMDS-Fachkreis-Information: Kooperation auf Augenhöhe

Für Ärztinnen, Ärzte, Psychotherapeuten & Kollegen im Gesundheitswesen

PMDS-Fachkreis-Information: Kooperation auf Augenhöhe

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

sehr geehrte Gynäkologinnen, Gynäkologen und Therapeuten,

die Prämenstruelle Dysphorische Störung (PMDS) stellt im ambulanten und therapeutischen Alltag oft eine enorme Herausforderung dar. Während die betroffenen Patientinnen unter massiven, zyklischen psychosozialen Einbrüchen leiden, sind die basalen peripheren Hormonwerte im Labor meist unauffällig, und klassische psychotherapeutische Standardverfahren stoßen in der Lutealphase an ihre Grenzen.

In meiner Praxis nach Heilpraktikergesetz mit einem PMDS & neurobiologischen Schwerpunkt verstehe ich meine Arbeit nicht als Konkurrenz, sondern als strukturierte, entlastende Schnittstelle zu Ihrer medizinischen und psychotherapeutischen Praxis.

Wie ich Ihre Praxis im eng getakteten Alltag entlaste:

  1. Präzises Zyklus-Timing für das Labor (Fokus Medizin): Da der starre Lehrbuch-Standard am 21. Zyklustag bei rund 87 % aller Frauen zu falschen Ergebnissen führt, berechne ich das exakte, biologische Zeitfenster (5–7 Tage vor der Periode). Das sichert die laborchemische Punktlandung zum Ausschluss von Differenzialdiagnosen.
  2. Standardisierte Rohdatenerfassung (Fokus Therapie): Ich leite Patientinnen zu einer min. zweimonatigen Dokumentation mittels eines rein analogen Zyklus- und Nervensystem-Trackers an (basierend auf den DRSP/IAPMD-Kriterien). Das bringt unschätzbare Klarheit in die diagnostische Abgrenzung von Komorbiditäten (PME vs. PMDS) – ein riesiger Vorteil für die kollegiale Diagnostik.
  3. Nervensystem-Sicherheit vor Tiefenarbeit (Phase 1): Ich sorge dafür, dass die HPA-Achse durch ein Regulationsprogramm  stabilisiert wird (DBT-Mindfulness, Multitasking-Stopp, Histamin-/Blutzucker-Edukation), bevor in der symptomfreien Follikelphase die tiefe Traumatherapie (Phase 2 via EMDR/Ego States) greift.

Unser gemeinsames Netzwerk

Wenn Sie Patientinnen oder Klientinnen in Ihrer Praxis haben, die unter der extremen psychischen Last der Lutealphase leiden und eine hochspezialisierte, strukturierte Begleitung benötigen, freue ich mich auf eine interdisziplinäre Zusammenarbeit auf Augenhöhe.

Tragen Sie sich gerne in meinen Fachkreis-Newsletter ein. Sie erhalten aktuelle Studien-Updates zu PMDS, hormonellen Schnittstellen (wie ADHS & Dopamin) und neurobiologischer Stressregulation sowie Informationen zu kommenden Zuweisungs- und Kooperationsmöglichkeiten.

Über mich & Mein Ansatz: Struktur trifft auf traumatherapeutische Tiefe

Mein Name ist Katharina Händl. Bevor ich mich meiner therapeutischen Laufbahn widmete, habe ich erfolgreich Abschlüsse in Betriebswirtschaftslehre (BWL) und Wirtschaftsinformatik erworben. Diese prozessorientierte und datenbasierte Denkweise prägt meine Arbeit bis heute: Ich betrachte die Frau mir als Ganzes. Ich führe meine spezialisierte Online-Praxis auf Basis der Heilererlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz für Psychotherapie [Hpp].

Doch hinter den nackten Daten und Laborwerten steht für mich immer der ganze Mensch mit seiner individuellen Geschichte. Mein tiefes persönliches Interesse und mein Schwerpunkt liegen in der modernen Psychotraumatologie und der Neurobiologie.

Als PMDS-Spezialistin ist es mir ein Herzensanliegen, die komplexen biochemischen Abläufe im Gehirn (wie die GABA-A-Rezeptor-Sensitivität und die HPA-Stressachse) für betroffene Frauen logisch und visuell greifbar zu machen. Denn erst dieses tiefe Verstehen nimmt den Frauen die lähmenden Schuldgefühle. In meiner Praxis reduzieren wir niemanden auf ein bloßes Laborblatt. Wir verbinden die Schulmedizin zuerst mit stabilisierender Akut-Therapie und anschließend mit tiefenwirksamer Traumatherapie (wie Ego-States, EMDR und Somatic Experiencing), um die alten, ungelösten Belastungen an der Stressachse sanft und im ganz eigenen Tempo der Klientin zu heilen.

Für Ihre Praxis bedeutet das: Sie kooperieren mit einer Therapeutin, die die Sprache der Wissenschaft spricht, Ihnen durch standardisierte, valide Zyklusdaten Arbeit abnimmt und gleichzeitig einen zutiefst sicheren, warmen und trauma-sensiblen Raum für die Patientinnen schafft.

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit,

Katharina Händl
Heilpraktikerin für Psychotherapie & PMDS-Spezialistin